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Polnische Verhältnisse dank T-City-Projekt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Ronald Woelfel   
Dienstag, 21 November 2006

Erst wenige Wochen ist unser Usedom-Kurzurlaub her. Beim Navigieren mithilfe des ADAC-Routenplaners (Papyrus-Version) kommt man nicht umhin auch mal einen Blick auf die polnische Seite zu werfen. Die dürftige Infrastruktur ist erschreckend. Beim Anblick fühlt man sich unweigerlich an die Versorgung Deutschlands mit breitbandigen Internetanschlüssen erinnert. Denn in beiden Fällen gilt: nur die Großstädte(r) kommen in den Genuss der (Daten-)Autobahnen. Die ländliche Bevölkerung hat dagegen das Nachsehen. Die Investitionen der Telekommunikationsriesen im privatisierten Markt müssen sich natürlich rentieren und dies tun sie offenbar nur in den ertragreichsten Gebieten, den Innenstädten.

Auf den von der Telekom ausgelobten Wettbewerb zur Vorzeigestadt der Telekom hat Fuldablogger schon Anfang August hingewiesen. Infos aus erster Hand gibt es unter http://www.t-city.de/. In einem Update beschreibt Christian das weitere Prozedere dieser Telekom-Marketingaktion. Kürzlich ist auch Fulda Aktuell aufgewacht. Auch dort wird das Projekt im luftleeren Raum behandelt. Nämlich völlig losgelöst von dem immensen Problem der Internet-Unterversorung der ländlichen Gebiete. Aber hier Zusammenhänge zu erkennen, überfordert offenbar die Autoren.

Kommentar(e)
Anfrage
Geschrieben von Gast am 2006-11-21 23:25:08
Auf vielfachen Wunsch ;-) ist der Beitrag zur Aktuellen Stunde aus dem Oktober nocheinaml als reguläre Anfrage mit einem Zusatz in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht worden 
 
Die LINKE.Offene Liste fragt den Magistrat: 
 
1.) Speichert das Verlagshauses Parzeller im Auftrage der Stadt personenbezogene Daten Fuldaer Bürger bzw. hat es in der Vergangenheit gespeichert Ggf.: welcheDaten sind/waren dies? 
 
2.) Verarbeitet das Verlagshaus Parzeller im Auftrage der Stadt personenbezogene Daten Fuldaer Bürger bzw. hat es verarbeitet. Ggf.: welche Daten sind dies/waren dies? 
 
3.) Wie stellt der Magistrat fest, ob durch die bekannt gewordenen Sicherheitslücken (www.fuldainfo.de berichtete) die Daten, die der Verlag im Auftrag der Stadt Fulda speichert oder verarbeitet nicht durch sog. Hacker verändert worden sind, und welche Vorkehrungen trifft die Stadt, damit die jüngst auf Fulda Info bekannt gewordenen Sicherheitslücken sich nicht zum Nachteil der Fuldaer Bürger auswirken? 
 
4.) Welche Konsequenzen zieht der Magistrat, bzw. die von dem Vorfall direkt betroffene Magistratspressestelle aus den Sicherheitslücken des genannten Verlagshauses? 
 
5) Fulda hat sich zum Wettbewerb der T-City Stadt beworben. Mit welchem Partner hat sie die Bewerbung eingereicht?  
 
nachlesbar www.fuldawiki.de Stichwort Stadtverordnetenversammlung Dezember 2006

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