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Chicago - Fulda 1:1 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Ronald Woelfel   
Dienstag, 24 Oktober 2006

USA - das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. So abgedroschen der Satz auch klingt, leider bewahrheitet er sich immer wieder, denn nicht nur in Fulda ist es schlimm um den Datenschutz bestellt (vgl. Kategorie Datenschutz bzw. Kategorie Netzkultur).

In Chicago konnte offenbar die Online-Wählerdatenbank gehackt werden, war im Heise-Newsticker heute abend zu lesen.

Glaubt man nicht den Eindringlingen, sondern dem Sprecher des Chigaco Election Board, der die Angelegenheit natürlich herunterspielen muss, so wären immerhin die Datensätze von 780000 Bürgern abrufbar gewesen. 

Bob Wilson vom IBIP, der die Lücke öffentlich gemacht hat, sieht das anders: 

"Ein bösartiger Hacker“, so Bob Wilson vom IBIP, könnte den Status von Wählern verändern, so dass diese am Wahltag nicht zur Wahl zugelassen worden wären. Man hätte auch die Angaben verändern, die Wähler bestimmten Wahlbezirken oder Wahllokalen zuordnen. Man hätte auch die ganze Datenbank löschen können."

Doch amerikanische Verhältnisse sind nicht weit, wie ein persönlicher Bericht vom Einsatz von Wahlcomputer in Cottbus zeigt.

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