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Videoüberwachung Bahnhofsvorplatz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Ronald Wölfel   
Dienstag, 22 August 2006

Wann hat sich eine Videoüberwachung bewährt?

Wenn kein Mißbrauch mit der Überwachungstechnik getrieben wurde? Oder wenn die Technik hilft ein schweres Verbrechen aufzuklären? 

Was den Mißbrauch betrifft: worauf die Herren und Damen in der Stadtwache fokussieren ist nicht bekannt. Ein schweres Verbrechen wurde, soweit ich weiß, auch nicht aufgeklärt und trotzdem wird von OB Möller behauptet, dass sich die Videoüberwachung in Fulda bewährt hätte.

Mehr im FZ-Artikel.

Kommentar(e)
Zweifel an der Wirtschaftlichkeit
Geschrieben von Gast am 2006-08-22 18:49:38
"Wenn wir sie nicht schon besäßen, müssten wir die Fernüberwachung spätestens jetzt einführen" meint der OB und liefert den Grund gleich: Der Platz gewinnt an Aufenthaltsqualität.  
Gewinn klingt dabei so kalkuliert und doch ist die Sache ziemlich dumm. Eine Kosten-Nutzenrechnung wurde nie angestellt. Dabei könnte z.B. von einem Polizisten vor Ort ausgegangen werden, der dann im Falle eines Falles eingreifen könnte, oder hat jemand schonmal eine Kamera gesehen, die einen Täter dingsfest gemacht hat?  
:?  
 
warum kam der FZ Artikel jetzt?
Geschrieben von Gast am 2006-08-23 10:28:42
Es dürfte Herrn Möller ziemlich gut ins Konzept gepasst haben, dass ausgerechnet jetzt die FZ auf ihn zukommt und er damit die kommunale Überwachung rechtfertigen kann. 
Damit kann er prima ankündigen, dass es nicht ausgeschlossen ist, dass noch mehr Videoüberwachung kommt. 
Dabei ist die Disussion gerade vor dem Hintergrund der verhinderten Attentate hirnverbrannt, denn gerade in einem Regionalzug kann man auch in Kleinkleckersdorf einsteigen. Und wenn dann auch das kleinste Kuhdorf mit einer Kamera ausgerüstet ist, gehen die Attentäter (so Sie sie denn überhaupt durch Kameras gestört fühlen) einfach direkt auf die Gleise, in einen Tunnel, oder auf eine Brücke etc. 
 
Steuerverschwendung! 
Es waren keine Terroristen!
Geschrieben von Gast am 2006-08-23 13:27:10
Auch wenn es in den Medien immer wieder wiederholt wird, es waren keine Terroristen. Terroristen rufen nicht Mama im Libanon an, wenn sie gesucht werden. Terroristen benutzen Sprengstoff und nicht die Campingausrüstung.  
 
Außerdem wären die "Bomben" noch nicht einmal explodiert, wenn die Zündung funktioniert hätte. Quelle: 
http://www.zeit.de/online/2006/34/Terror-Verdaechtiger
Ungutes Gefühl...
Geschrieben von Gast am 2006-08-24 10:59:42
"Das Wissen, dass der Platz überwacht wird, erhöhe das Sicherheitsgefühl der Passanten." heisst es. 
 
Also für meinen Teil kann ich sagen, dass ich mich höchst unwohl fühle auf dem "überwachten" Bahnhofsplatz. 
 
Dies mag von Mensch zu Mensch unterschiedlich stark ausgepräft sein. Aber sogar Tiere können sich beobachtet fühlen. Wer schon einmal im Frankfurter Zoo vor der Scheibe mit den Gorillas stand, weiß dass sie dies keineswegs genießen. 
Uwe

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