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Der ganz normale Wahnsinn PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Barbara Grün   
Samstag, 01 Juli 2006

Er läuft immer noch in den Löhertor-Kinos , der  Dokumentarfilm We feed the World - Essen global. Man muss nicht Bio- oder Ökofreak sein, um einen Erkenntnissgewinn aus dieser bemerkenswerten Dokumentation zu ziehen. Die zugrunde liegenden Gesetzmäßigkeiten sind überall gleich, ob es sich nun um Nahrungs-  oder Arzneimittel, um Wissen oder Autos handelt: es sind nichts als Waren, deren Herstellung und Vermarktung profitabel sein muss. Das ist das einzige, was zählt. Das gilt übrigens für die "Human Resources" gleichermaßen. Gedanken zu den "Produktionsbedingungen" des "nachwachsenden Rohstoffs Kind" zum gefragten qualifizierten, auslands- und berufserfahrenen Top-Akademiker unter 25 Jahren im "Konzern Hessen" sind auf der FuldaerFreiheit   nachzulesen - die Ware Kind ist wertlos, erst die Ware Arbeitskraft zählt. Wie Ihr bis dahin zurechtkommt, liebe Eltern, ist Euer (Unternehmer)-Risiko.

 

Kommentar(e)
Danke für die Nennung..
Geschrieben von Gast am 2006-07-03 01:07:27
Aber, ehrlich, bei dem Artikel "Der Kampf um die Demographie...." ging es mir mehr darum, die Ideen- und Hilflosigkeit, aber auch die Borniertheit und Unfähigkeit der Verantwortlichen, auch Lokal/Regional zu benennen. 
Es stinkt mich halt an, wenn OB Möller in "FuldaAktuel" zur "Wilden 15" Stellung nimmt (Kinderbetreuung durch einen Verein), obschon wie er selbst sagt, man noch in Verhandlungen ist. Er sollte in Sack und Asche gehen, dass die Kommune ihre Pflicht zur Schaffung von ausreichenden Kindergarten/Betreuungsplätzen nur mit den privaten Initiativen erreichen kann. Die Kommune ist gesetzlich dazu verpflichtet, und die Kommune zackert mit der Kohle.  
Ich möchte jetzt eine anderen Namen nicht nennen, aber lest mal die Parzeller Qualipresse die nächsten Tage, insbesonderen die Berichte der Praktikanten und Volontäre. 
So, so wird das Nichts. Wenn man "ökonomisch" vernünfig ist, hat man keine Kinder in Deutschland. Und wenn dann nur von 7:30 Uhr bis 16:30, und nicht in den Ferien, und nicht an "Brückentagen". 
Übrigens : bei Schulkindern ist es noch schlimmer. 
Die "Deutschland AG", Konzernbereich "Hessen", Filiale "Fulda" kann leider im europäischen Vergleich leider der Benchmark nicht nahe kommen. 
Dumm gelaufen. Wer das so will, wie die, die vom Konzern "Fulda" sprechen, läuft Gefahr sich messen lassen zu müssen, und gegen eine Benchmark zu laufen. Da kann man auch verlieren im europäischen Kontext. 
Da fragt man sich doch : wissen das unsere lokalen Kappen eigentlich ? 
Schlimmer gehts immer, klar, aber besser eben auch. 
Das merken immer mehr und sie gehen. 
Und was wird getan ? Tja.... 
Dabei sind es einfache Sachen, die es ausmachen. Oft gar nicht mal exobitant teuer. Geld ist da nicht alles. Gut, immer nötig, aber manches ist nicht teuer.  
Die Ideenlosigkeit ist halt hier (und anderswo in Hessen/Deutschland) so grauenhaft.... 
Und die Borniertheit gute Ideen von anderen nicht anzunehmen eben so dumm, so saudumm. 
Kein Wunder, dass viele einfach gehen.... 
 
Gruss Frank 
 
PS: Woides Welt ist klasse :))

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