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Wertschöpfung hat Vorrang vor Arzneimittelsicherheit
Gesundheit
Geschrieben von Barbara Grün   
Montag, 27 November 2006
Auf der Mitgliederversammlung des Verbandes der deutschen Arzneimittelhersteller (VfA) hat sich Roland Koch durch eine gesundheitspolitisch ungemein qualifizierte Äußerung hervorgetan. Er unterstellte dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) einen "beachtlichen Eifer", die Innovationsdichte in Deutschland zu vermindern. 
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Alle Achtung, liebe Ärzte und Ärztinnen!
Gesundheit
Geschrieben von Barbara Grün   
Sonntag, 26 November 2006

Bielefeld hat was.
Nein, nicht die Legende seiner Nicht-Existenz meine ich - obwohl das sorglosen Datenkraken und der Pharma-Lobby sicherlich nicht unrecht wäre.

Denn schließlich ist Bielefeld sowohl die Heimat des FoeBuD, der den alljährlichen Big Brother Award vergibt, als auch der BUKO Pharma Kampagne, einigen vielleicht bekannt als "HIPPO" aus dem Film "Der ewige Gärtner".
Anlässlich ihres 25. Geburtstags veranstaltete sie ein Symposium im September, in dessen Rahmen am 16.9.2006 die Initiative für unabhängige ÄrztInnen mit dem schönen Namen "Mein Essen zahl ich selbst" (MEZIS) in Bielefeld gegründet wurde.

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Zensurvorwürfe im Amoklauf von Emsdetten
Datenschutz
Geschrieben von Ronald Woelfel   
Mittwoch, 22 November 2006
In einer Mailingliste des Chaos Computer Clubs reisen die Zensurvorwürfe gegenüber den Ermittlungsbehörden im Fall des Amoklaufs von Emsdetten nicht ab. Alle Spuren des Täters (in Form von Beiträgen in öffentlichen Foren) müssen offenbar verwischt werden. Über die rechtliche Grundlage, jedoch nicht die fadenscheinigen Begründungen der Polizei, wird in der Mailingliste noch gerätselt.

Warum z.B. die Webseite des Attentäters stillgelegt werden musste, ist - jedenfalls mir - unbegreiflich. Sucht die Polizei wirklich nach einem Komplizen, wie sie es vorgibt, dann ist es eher von Vorteil von einer Stilllegung einer Webseite abzusehen. Denn nur so kann festgestellt werden, ob sich ein eventuell vorhander Komplize wieder einloggt.
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Kochs verflixtes siebente Jahr
Innenpolitik
Geschrieben von Ronald Woelfel   
Mittwoch, 22 November 2006
Gestern beantragten SPD und Grüne im hessischen Landtag einen Untersuchungsausschuss gegen Koch. Worum es dabei geht, weiß jeder: um den Vorwurf, Roland Koch hätte die Freien Wähler mit Steuergeldern von einer Wahlkampfteilnahme abhalten wollen.
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Polnische Verhältnisse dank T-City-Projekt
Lokales
Geschrieben von Ronald Woelfel   
Dienstag, 21 November 2006

Erst wenige Wochen ist unser Usedom-Kurzurlaub her. Beim Navigieren mithilfe des ADAC-Routenplaners (Papyrus-Version) kommt man nicht umhin auch mal einen Blick auf die polnische Seite zu werfen. Die dürftige Infrastruktur ist erschreckend. Beim Anblick fühlt man sich unweigerlich an die Versorgung Deutschlands mit breitbandigen Internetanschlüssen erinnert. Denn in beiden Fällen gilt: nur die Großstädte(r) kommen in den Genuss der (Daten-)Autobahnen. Die ländliche Bevölkerung hat dagegen das Nachsehen. Die Investitionen der Telekommunikationsriesen im privatisierten Markt müssen sich natürlich rentieren und dies tun sie offenbar nur in den ertragreichsten Gebieten, den Innenstädten.

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3230 Bürger im Internetgefängnis
Pressemitteilungen
Geschrieben von Ronald Woelfel   
Dienstag, 21 November 2006

Haben Sie schon einmal gegen das Urheberrecht verstoßen? Sind Sie etwa einer der gefürchteten Raubkopierer? Dann sollten Sie sich in Acht nehmen, denn es ist gar nicht so lange her, da gelang der Contentmafia ein sensationeller Schlag gegen die kinderschändenden Raubkopiernaziterroristen.

Raubkopierer sind natürlich böse und schädigen die Wirtschaft. Mit solcherlei Raubgetier darf und soll niemand Mitleid haben. Dies ist auch jedem klar, der in den letzten Jahren im Kino war und einen der höchst umstrittenen Werbespots der GVU im Vorspannprogramm gesehen hat. 


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Finanzamt: Wer fragt, zahlt
Innenpolitik
Geschrieben von Ronald Woelfel   
Montag, 20 November 2006
Das bekannte Prinzip "wer fragt, zahlt". Bisher galt dies z.B. für die Schufa , wer wissen möchte, welchen Daten dort zur eigenen Person gespeichert sind zahlt einige Euronen. Auch für Unterlagen, die im Rahmen des seit diesem Jahr auf bundesebene bestehenden Informationsfreiheitsgesetzes angefordert werden, muss zumeist gezahlt werden. Begründet wurde dies mit einer angeblich drohenden Flut von Bürgeranfragen.


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